»Humanisten gelten als altmodisch«
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Publik-Forum: Herr Sobol, Sie sind Musiker. Ihr Romanheld Joav ist Musiker. Wenn Israel ein Musikstück wäre, wie würde es klingen?
Yali Sobol: Ich würde sagen: Metallica. Sehr machomäßig, rumbumbumbumbum. Aber es gäbe auch romantische Anklänge, ein bisschen kitschig.
In Ihrem Roman »Die Hände des Pianisten« beschreiben Sie ein Israel im Übergang vom Rechtsstaat zum Totalitarismus. Sehen Sie Anklänge in der Realität?
Sobol: Mein Roman ist futuristisch. Weder staatliche Zensur noch Ausreiseverbote sind real in Israel. Aber die Realität übt sich hart darin, die Zustände in meinem Buch einzuholen. Im Hebräischen haben wir dieses geflügelte Wort: Die Prophezei
Yali Sobol, geboren 1972, Sohn des bekannten Theaterautors
Jehoschua Sobol, ist Gründer der israelischen Kultrockband »Monica Sex«. Yali Sobol lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Tel Aviv.



