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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2016
Martin Luther: Der zweifelhafte Freiheitsheld
Der Inhalt:

Gesegnete Puppen

Frauen mit einer kindergroßen Puppe auf dem Schoß versammeln sich im Bua Khwan Tempel in Thailand, um ihre Puppen von einem Mönch segnen zu lassen. Diese bizarre Form buddhistischen Aberglaubens findet in Thailand aktuell immer mehr Anhänger: Die Gläubigen lassen ihre »Engelkinder« genannten Puppen segnen, damit ein guter Geist in sie fahre und ihnen Glück und Erfolg bringe. Viele behandeln ihre Puppen wie echte Kinder: Sie tragen sie überall mit sich herum, kaufen ihnen Kleider oder gehen mit ihnen zum Essen aus. Inzwischen mehren sich die Stimmen der Skeptiker, vor allem von buddhistischer Seite. Vielleicht ist das Festhalten an Totems wie bemalten Puppen auch als Reaktion auf die unsichere Lage im Land zu sehen: Seit dem Militärputsch im Mai 2014 wird die wirtschaftliche Lage in Thailand immer schlechter, auch die Meinungsfreiheit ist zunehmend eingeschränkt.

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