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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2012
Ende eines Traums?
Die Zukunft der arabischen Revolution
Der Inhalt:

Gott und die Welt

vom 04.05.2012

Zu: »Wenn Gott nicht eingreift« (2/12)

Es ist schade, dass Hartmut Meesmann den sonst sehr informativen und anregenden Artikel über die Tagung in der Katholischen Akademie Freiburg mit dieser leicht missverständlichen Aussage enden lässt: »Gott selbst ist weder im Diesseits noch im Jenseits zu orten. Man kann sich ihm als Horizont des eigenen Lebens nicht nähern, aber sich auch nicht von ihm entfernen.« Das hört sich so an, als gäbe es für den modernen Menschen keine reale Möglichkeit der Gottesbegegnung, und wenn vielleicht doch, dann nur am »Horizont des eigenen Lebens«. Hier wird mir das, was ich persönlich unter Gott verstehe, zu weit weggerückt. Ich suche Gott nicht am Horizont meines Lebens, sondern vor allem mitten in meinem Leben. Da ist er mir innerster Gesprächspartner und unerschöpfliche Quelle von Motivation und Sinngebung.

Helmut Schmidt,Gengenbach

Gott wählt nicht den Weg, wo er die Naturgesetze außer Kraft setzen muss, um Unglücke zu verhindern. Nein, er wählt den Weg über den Menschen. Jesus hat uns durch sein Handeln gezeigt, dass wir selbst uns einsetzen sollen, um zu helfen. Gott und der Mensch zusammen schaffen eine Allmacht. Der Schöpfer fordert uns auf, mit ihm zusammen »unser Haus«, unsere Erde vor Unheil und Katastrophen zu schützen. Dabei will er uns helfen und beistehen, wie uns Jesus verheißen hat.

Viktor Schumacher, B-Eynatten-Lichtenbusch

Wie soll ich das als Laie noch verstehen? Wo ist da noch Hoffnung? Solche Artikel lassen mich ratlos und ängstlich zurück. Bald ist Gott ganz wegtheologisiert.

Frank Laurent, Publik-Forum online

Gerade die Physik hat uns doch in den letzten hundert Jahren gelehrt, dass an vielen Stellen kein »Entweder-oder«, sondern ein »Sowohl-als auch« Realität ist. Durch die Freiheit des Menschen ergibt sich auch seine entsprechende Verantwortung und die Möglichkeit, in aller Achtsamkeit und Demut Zukunft mitzugestalten. Das Göttliche im Gegensatz und in Distanz zum Menschen und zur Natur zu sehen hat leider Tradition und ist vielleicht der Grundirrweg der christlichen Kirchen.

Christoph Höhne, Gohrisch

Wenn ein vernunftbegabte

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