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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2012
Ende eines Traums?
Die Zukunft der arabischen Revolution
Der Inhalt:

Die Macht der Emotionen

von Norbert Copray vom 04.05.2012
Der Faktor »Gefühle« wird oft unterschätzt – in der Wirtschaft genauso wie im Alltag

George A. Akerlof/ Robert J. Shiller

animal spirits Wie Wirtschaft wirklich funktioniert. Campus. 300 Seiten. 29,90 €

Cornelia Dehner-Rau/ Luise Reddemann

Gefühle besser verstehen Trias. 160 Seiten. 17,95 €

Dan Hill Emotionomics Erfolg hat, wer Gefühle weckt. Redline. 300 Seiten. 29,90 €

Michael A. Jawer/ Marc S. Micozzi Die geheime Macht der Gefühle Über die spirituelle Dimension unserer Emotionen. Scorpio. 720 Seiten. 19,95 €

Linda Polman Die Mitleidsindustrie Campus. 268 Seiten. 19,90 €

Daniel J. Siegel Die Alchemie der Gefühle Vorwort von Daniel Goleman. Kailash. 448 Seiten. 21,99 €

Die Wiederentdeckung der Gefühle ist in vollem Gange. Die Werbe- und Verkaufspsychologie weiß schon länger, wie entscheidend Gefühle sind und wie Emotionen wirken. Ohne sie kein Kommerz.

Dan Hills Buch »Emotionomics« beschreibt, warum Gefühle maßgeblich sind und warum Erfolg hat, wer Gefühle zu wecken und zu bedienen weiß. Alles rund ums Produkt, von der Verpackung bis zur Unternehmenskultur, wird zum Vehikel von Emotionen, die dann besonders gut funktionieren, wenn die Akteure um die Reaktionen wissen, die sie auslösen. Und wenn die Reaktionen gut zum Inhalt passen.

Auf die bislang völlig unterschätzte Bedeutung des Faktors Gefühl in der Ökonomie machen George A. Akerlof und Robert J. Shiller in ihrem Buch »animal spirits« aufmerksam. Ein Begriff, der schon von John Maynard Keynes 1936 in die Ökonomie eingeführt wurde, aber völlig unterging. Darunter sind die »Instinkte« zu verstehen, die das wirtschaftliche Handeln mitsteuern, die aber in einem rationalen Modell des »homo oeconomicus« nicht abgedeckt werden können. Heute kümmert sich die experimentelle Wirtschaftsökonomie darum. Entscheidend für das Begreifen des menschlichen Wirtschaftens wie für das ökonomische Handeln selbst sind laut Autoren Vertrauen, Fairness, der Kampf gegen Korruption und Arglist sowie die Deutungen, die Menschen politischen, sozialen und ökonomischen Vorgängen geben.

Die vermeintlichen Irrationalitäten, welche die Gefühlsseite der

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