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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2012
Ende eines Traums?
Die Zukunft der arabischen Revolution
Der Inhalt:

Abwehr gegen Kairos Palästina

von Thomas Seiterich vom 04.05.2012

Nirgendwo hat es Kairos Palästina so schwer, in die unvoreingenommene theologische Diskussion zu gelangen, wie in Deutschland. Der Grund: In den Kirchen der Kinder, Enkel und Urenkel der Holocaust-Tätergeneration gilt es heute weithin als eine unerhörte Provokation, Israel scharf zu kritisieren.

Ende Oktober 2010 stellen Synodale den Antrag an die Württembergische Evangelische Landessynode, sie möge sich mit Kairos Palästina befassen. Der Theologische Ausschuss der Landessynode antwortet, er verstehe Kairos zwar als »Hilferuf« der palästinensischen Christen. Er sehe das »Leiden«, doch »mehrheitlich« teile er »die theologischen und politischen Bewertungen des Papiers nicht«. Andere Landeskirchen reagieren ähnlich. Die pazifistischen Quäker lehnen auf ihre

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