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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2020
Geht doch!
Der Synodale Weg der katholischen Kirche
Der Inhalt:

Wenn das Pflegeheim die Feuerwehr ruft

vom 14.02.2020
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Die Berliner Feuerwehr ist in der Zeit von September 2018 bis August 2019 sage und schreibe 15 675 Mal zu Einsätzen in vollstationären Pflegeheimen in der Stadt gerufen worden: Das sind im Schnitt 43 Einsätze pro Tag. Aus Überforderung und Verzweiflung holen Pflegekräfte Hilfe, etwa wenn sie einen Einhundert-Kilo-Patienten nicht allein ins Bett hieven können. Der Sender rbb zitiert einen Notfallsanitäter: »Der Klassiker ist: Wir werden gerufen, weil der Patient aus dem Bett gefallen ist. Er hat keine Beschwerden, er schafft es nur aus eigener Kraft nicht wieder aufzustehen.« In ihrer Not riefen viele Pfleger und Pflegerinnen die 112, weil sie sich nicht anders zu helfen wüssten, wenn sie allein im Dienst seien. Mit anderen Worten: Heimbetreiber wälzen die Folgen ihrer Mangelwirtschaft auf Beschäftigte, Betreute und auf die Gesellschaft ab. Ein Notfallsanitäter berichtet von »riesengroßen Häusern«, in denen nach seinen Beobachtungen nachts nur zwei oder drei Pfleger im Dienst sind. Die Einsatzkräfte müssten den betroffenen Bewohner oft selbst suchen. Manchmal liege jemand wegen eines Magen-Darm-Infekts zwei Stunden lang im eigenen Erbrochenen.

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