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Bauernopfer im Machtspiel

Der türkische Militärangriff auf das Kurdengebiet Afrin in Nordsyrien ist ein Bruch des Völkerrechts – mit weitreichenden Folgen
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 09.02.2018
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Moussab al-Hussein starb am 21. Januar 2018. Er wurde sechs Jahre alt. Seine Familie war aus dem umkämpften Idlib in Syrien ins vermeintlich friedliche Kurdengebiet Afrin im Norden des Landes geflüchtet. Am selben Tag starb der kleine Wael, ein Jahr alt. Und viele weitere. Getötet wurden sie bei einem Angriff der türkischen Armee. Die kämpft offiziell nur gegen die YPG, den militärischen Arm der Kurden in Syrien. Tatsächlich sterben viele unschuldige Zivilisten bei dem Angriffskrieg, den die Türkei «Operation Olivenzweig« getauft hat.

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