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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2014
Der große Traum
Während im Westen die Euro-Angst grassiert, brennen die Osteuropäer für die europäischen Werte
Der Inhalt:

»Ich will, dass die Welt von uns weiß«

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 14.02.2014
Weil er für eine unabhängige Westsahara eintritt, wurde Mustapha Abdeddaim in marokkanischen Gefängnissen misshandelt. Jetzt will er die Welt aufrütteln
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Drei Tage lang muss der Mann aus der Sahara in der fensterlosen Zelle aufrecht stehen. Ein leerer Raum, zwei Mal zwei Meter groß, in dem es bestialisch stinkt. Die Hände sind Mustapha Abdeddaim hinter dem Rücken zusammengebunden. 72 Stunden steht er da, nackt, die Beine verkrampft, die Kehle trocken. Einzige Erleichterung dieser schrecklichsten Tage seiner Gefängnishaft in Marokko: Fünf Minuten lang darf er die Stirn gegen die Wand lehnen.

Mit friedlichen Mitteln kämpft Mustapha Abdeddaim für ein Selbstbestimmungsrecht seines Volkes – der Saharauis – und die Unabhängigkeit der Westsahara von Marokko. Bei einer Lesereise durch Deutschland erzählt der Autor von der Folter, die er im Gefängnis erlitten hat. »Ich will, dass die Welt weiß, was mit uns Saharauis geschieht«, sagt er mit Nachdruck.