Karneval in Köln
Memento mori auf Kölsch

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Ein glitzernder Ballsaal, von unzähligen Kerzen in silbernen Kandelabern erhellt. Livrierte Lakaien, die Schüsseln mit Braten und Pokale mit Wein hin- und hertragen. Tänzer, die sich im Takt der Musik wiegen. Domherren, Deutschordensritter, Stiftsdamen, elegante Kavaliere und schöne Frauen. Obwohl: Wer wie schön ist, darüber darf spekuliert werden, denn es herrscht Maskenzwang beim Gastgeber, dem Kurfürsten und Kölner Erzbischof Clemens August. Der elegante Wittelsbacher hat sich ganz unaristokratisch als Bauer verkleidet. Wer aber ist sein geheimnisvoller Gast hinter der venezianischen Maske? Irgendwann ist das Rätsel gelöst: er heißt Giacomo Casanova und verleiht dem Fest einen besonderen Glanz, kommt er doch aus Venedig, dem Zentrum der Liebe und des Lasters. Es ist Karneval im Jahr 1760. Auf Schloss Falkenlust von C
Kirsten Serup-Bilfeldt ist Rundfunkautorin beim WDR. Sie verfasst regelmäßig Features über den Zusammenhang von Religion und Kultur.




