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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2020
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Der Inhalt:

Die Welt als Kampfplatz statt als Heimat

von Herbert Renz-Polster vom 31.01.2020
Wer als Kind von seinen Eltern schlecht behandelt wurde, ist anfällig für politischen Autoritarismus
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Die gängige Deutungskette des Rechtspopulismus weist eine entscheidende Lücke auf: Warum sollte die Antwort auf sozioökonomische Verluste oder kulturelle Entfremdung ausgerechnet in einer autoritären Reaktion liegen? Muss jemand, der oder die sich ausgeschlossen fühlt, deshalb andere ausschließen? Viele »Modernisierungsverlierer« können der Verlockung von rechts ja offenbar problemlos widerstehen. Umgekehrt begegnen einem auf der autoritär-rechten Seite viele Leute, die eindeutig nicht zu den Verlierern zählen. Warum bleiben die rechten Ideen bei manchen haften, bei anderen aber nicht – bei identischen äußeren Einflüssen?

Und auch das passt nicht ins Bild: Wenn der Wurzelgrund für den Rechtsruck wirklich in Abstiegsängsten oder sozioökonomischen Verlusten zu suchen wäre, dann wäre von der rechte