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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2019
Regt! Euch! Ab!
Analyse einer gereizten Gesellschaft
Der Inhalt:

Für eine enkeltaugliche Welt

Generationen-Manifest: Immer mehr Bürger fordern eine andere Politik

»Wir sind Bürgerinnen und Bürger dieses Landes und stellen besorgt fest: Die älteste Übereinkunft der Menschheit ist in Gefahr – der Generationenvertrag.« Mit diesen Worten melden sich Prominente aus Medien, Öko-Unternehmen und Wissenschaft zu Wort; vom Ehepaar Bigi und Franz Alt über den Wissenschaftserklärer Harald Lesch und den Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber, die Bildungsvordenkerin Magret Rasfeld bis zum 21-jährigen Aktivisten und Bäumepflanzer Felix Finkbeiner und dem Mediziner Eckhard von Hirschhausen. Die Erstunterzeichner wollen mit ihrem »Generationen-Manifest« eine möglichst breite Öffentlichkeit erreichen. Das scheint zu gelingen: Mehr als 226 000 Bürgerinnen und Bürger haben das Generationen-Manifest schon unterschrieben.

Als überparteilicher Appell von 45 Persönlichkeiten an die Politiker im Bundestagswahlkampf 2017 war das Generationen-Manifest veröffentlicht worden. Es warnt vor den zehn größten Gefahren für kommende Generationen und zeigt Lösungen auf, wie Politik und Gesellschaft diesen begegnen können. Es ist die Fortschreibung des ersten Generationen-Manifests, das 2013 veröffentlicht worden war. Mehr als einhunderttausend Menschen unterzeichneten damals.

In zehn »Geboten« beschreibt das aktuelle Manifest knapp, was die Unterzeichnenden von sich und anderen fordern: 1. Die Abschaffung aller Atomwaffen; 2. mit allen Mitteln die Klimakatastrophe abwenden; 3. Bildung: »Wir werden neue Kompetenzen brauchen«; 4. Armutsbekämpfung; 5. Altersarmut überwinden; 6. Unternehmenshaftung: »Unternehmen und Banken dürfen nicht gegen, sondern müssen für die Menschen arbeiten«; 7. Migration: »Menschen werden kommen, sie haben ein Recht darauf«; 8. humane Regeln für die Digitalisierung