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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2019
Regt! Euch! Ab!
Analyse einer gereizten Gesellschaft
Der Inhalt:

Rettet die Bienen!

vom 25.01.2019
PFplus

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Ein Volksbegehren in Bayern »Artenvielfalt – Rettet die Bienen!« strengen die Ökologisch-Demokratische Partei Bayern (ÖDP), der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), Bündnis 90/Die Grünen Bayern und der BUND Naturschutz Bayern an. Die erste Hürde dafür ist überwunden: Knapp 100 000 Menschen haben in der ersten Zulassungsphase für das Volksbegehren unterschrieben. Es wurde vom Innenministerium zugelassen. Jetzt müssen sich vom 31. Januar bis zum 13. Februar eine Million Wahlberechtigte persönlich in den Rathäusern in Listen eintragen, um das Volksbegehren erfolgreich zu machen. Sein Ziel ist es, Regelungen im bayerischen Naturschutzgesetz zu verankern, die die Artenvielfalt retten, etwa die Vernetzung von Lebensräumen von Tieren, den Erhalt von Hecken und Bäumen, den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft und die pestizidfreie Bewirtschaftung aller staatlichen Flächen. Derzeit formieren sich zahlreiche Aktionskreise, die in ihren Städten und Gemeinden für das Volksbegehren werben. Gesucht werden sogenannte »Rathauslotsen« – Freiwillige, die in der Zeit vom 31. Januar bis zum 13. Februar zwei oder mehr Stunden an Infoständen vor den Rathäusern stehen, mit Sandwichplakaten, Bienenkostümen oder Fahnen auf das Volksbegehren aufmerksam machen und Passanten ermuntern, ihre Unterschrift zu leisten. Auch Kinder und Jugendliche können Rathauslotsen werden. »Das Konzept ›Menschen bewegen Menschen‹ hat schon bei anderen, ähnlichen Aktionen Erfolg beschert«, sagt Agnes Becker, Vize-Vorsitzende der ÖDP Bayern.

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