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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2017
Bevor es zu spät ist
Wie junge Menschen vor gewaltbereiten Salafisten bewahrt werden können
Der Inhalt:
Spiritprotokoll

Wunderbar geborgen

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 27.01.2017
Unsere Autorin findet Gott in der Fremde – und begegnet ihrem Engel im Flugzeug

Ich bin kein besonders spiritueller Mensch. Ja, ich glaube an Gott, und wenn ich bei einem Taizé-Gottesdienst zu Kerzenschein meditative Lieder singe, finde ich das schön und beruhigend – aber Gott kommt mir dadurch nicht näher. Aber wenn ich reise und Fremden begegne, dann fühle ich Gottes Gegenwart.

Schon als Jugendliche habe ich das erlebt. Nachdem ich das Abitur gerade in der Tasche hatte, machte ich eine sechsmonatige Weltreise. Alleine. Doch das Erste, was ich lernte: Auch wenn man ohne Reisebegleitung aufbricht, ist man niemals allein. Während dieses halben Jahres erlebte ich, was mir auch bei späteren Reisen widerfahren sollte: Ich fühlte mich von den Menschen, die mich umgaben, regelrecht geborgen, weitergereicht von einem zum anderen, wie in Watte gepackt.

Es begann mit dem Brasilianer, der im Flugzeug auf dem

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