Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2017
Bevor es zu spät ist
Wie junge Menschen vor gewaltbereiten Salafisten bewahrt werden können
Der Inhalt:

Späte Ehrung für Elisabeth Gössmann

vom 27.01.2017
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Die feministische katholische Theologin Elisabeth Gössmann, geboren 1928 in Osnabrück, wird zum Ende des Wintersemesters mit der Ehrendoktorwürde der Universität Osnabrück geehrt. Sie hatte 1954 in München gleichzeitig mit ihren Mitstudierenden Joseph Ratzinger und Uta Ranke-Heinemann beim Dogmatiker Michael Schmaus promoviert. Zuvor hatte es in Deutschland noch nie eine Promotion von Frauen im Fach katholische Theologie gegeben. Ihre erste Habilitation 1963, während des Zweiten Vatikanischen Konzils, wurde verhindert durch den Einspruch der Deutschen Bischofskonferenz: Laien sollten nicht zu Professoren gemacht werden. Erst viel später, im Jahr 1978, gelang ihr die Habilitation in Philosophie. Wie frauenfeindlich der katholisch-universitäre Theologiebetrieb war, zeigt die Tatsache, dass Elisabeth Gössmann sich mehrere Dutzend mal auf Lehrstühle im deutschen Sprachraum beworben hatte und von den katholischen Theologie-Herren jedes Mal abgelehnt worden war. Elisabeth Gössmann gab nicht klein bei: Sie zog mit ihrer Familie nach Japan. Dort entstand ihre 2003 publizierte Autobiografie mit dem Titel »Geburtsfehler weiblich. Lebenserinnerungen einer katholischen Theologin«. Sie lernte Japanisch mündlich perfekt und dozierte anfangs deutsche Literatur des Mittelalters an der katholischen Sophia-Universität in Tokio. Später lehrte sie als Professorin christliche Philosophie an der katholischen Seishin-Frauenuniversität. Japans spätere Kaiserin Michiko studierte bei ihr (Publik-Forum 1/2017).

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.