Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2021
Hinterm Horizont
Aussichten nach Corona
Der Inhalt:

Kapitalismuskritik
Kapitalismus als riskante Religion

von Christoph Fleischmann vom 25.01.2021
Der Kapitalismus verwandelt Erwartungen in Ressourcen: Diese Aneignung der Zukunft begründet seinen Erfolg und erfordert Glauben. Aber sie birgt auch ein Risiko. Besser wäre es, die Zukunft gemeinsam zu bewirtschafteten.
(Wikimedia Commons)
(Wikimedia Commons)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Er passte nicht ganz rein in die Alkoholiker-Reha, denn sein Problem war nicht der Alkohol. Er war ein Zocker oder Spielsüchtiger, der außerdem bei Versandhäusern allerlei bestellt hatte, was er nicht bezahlen konnte. So war der arme Kerl hoch verschuldet und hatte einen Offenbarungseid leisten müssen. Aber er hatte sich ein sonniges Gemüt bewahrt und meinte: Seine Gläubiger hießen so, weil sie immer noch den Glauben hätten, dass bei ihm etwas zu holen sei.

In der Tat: In der deutschen Sprache unterscheidet sich der Gläubige nur durch einen Buchstaben vom Gläubiger; und auch der englische creditor kann seine Herkunft vom lateinischen credere (glauben) nicht verbergen. Viele ökonomische Begriffe haben in den semitischen und europäischen Spra

Kommentare
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.