Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2018
Gott neu denken
Über die Versöhnung von Glaube und Wissenschaft
Der Inhalt:

»Wir nähern uns der biblischen Normalität«

von Michael Schrom vom 12.01.2018
Der Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner über die Zukunft der Gemeinden und die Wende unter Franziskus
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Publik-Forum: Herr Professor Zulehner, viele Gemeinden klagen über immer größere Pfarrverbände und das Ausbluten des kirchlichen Lebens. Sie schauen pessimistisch in die Zukunft. Was ist in dieser Situation vordringlich?

Paul Michael Zulehner: Viele Gemeinden haben immer noch die Hoffnung und den Anspruch, alle getauften Christen zu erreichen. Das ist eine Überforderung. Religion ist heute, wie der verstorbene Religionssoziologe Peter L. Berger immer betont hat, kein Schicksal mehr, sondern eine freie Entscheidung. Im Bewusstsein vieler Christen ist das noch nicht angekommen. Sie bewerten die Gegenwart, also die leerer werdenden Kirchen, mit einem Instrument der Vergangenheit, als man gar keine Möglichkeit hatte, sich dem Kirchgang zu entziehen. Das