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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2018
Gott neu denken
Über die Versöhnung von Glaube und Wissenschaft
Der Inhalt:

Geschichte einfach wegwerfen?

von Bettina Röder vom 12.01.2018
Rekonstruktion der Stasi-Akten ist vorerst gestoppt. Warum sie weitergehen muss

Was für eine Geschichte: Zur Hinterlassenschaft des DDR-Geheimdienstes gehören vierzig bis fünfzig Millionen Blatt Papier, die die Stasi in den wenigen Monaten vor ihrer Zerschlagung in ungezählte Schnipsel zerrissen hat. Sie lagern in 16 000 Säcken, von denen inzwischen 23 wiederhergestellt werden konnten. Nun hat die Jahn-Behörde erklärt, dass sie mit der Rekonstruktion an ihre Grenzen stößt. Als »Schnipsel« haben die zerrissenen Akten Schlagzeilen gemacht. Aber es geht um weit mehr.

Es geht um Menschen, die von der Staatssicherheit erfasst und nicht selten an Leib und Leben bedroht waren. Wie in allen Diktaturen. Aber es geht auch um Menschen, die sich dagegen zur Wehr gesetzt haben. Wie auch die, die mit Zivilcourage die Akten vor der Vernichtung gerettet haben. Weltweit einmalig war das.

Später ist das

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