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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2016
Ohne Hoffnung keine Zukunft
Der Inhalt:

Sexueller Missbrauch und Gewalt in der Kirche

von Thomas Seiterich vom 15.01.2016

Die Spur sexueller Gewalttaten durch Geistliche führt nun auch in die Dritte Welt. Lange hatte sich das Wunschdenken gehalten, es handele sich bei Missbrauch durch Kirchenpersonal bloß um eine Dekadenz-Erscheinung in den liberalen Wohlstandskirchen. Und jetzt? El Salvador steht Kopf, seit der prominente Priester Jesus Delgado gestand, von 1977 bis 1985 eine heute vierzigjährige Frau missbraucht zu haben. Das Opfer war anfangs neun Jahre alt. Täter Delgado ist ein Vertreter der »Kirche der Armen«. Er wirkte im Seligsprechungsverfahren für den Märtyrer-Erzbischof Oscar Romero mit. Bis zum Mord an Romero 1980 war Delgado dessen Privatsekretär, hatte eine zentrale Leitungsposition inne und schrieb Romeros Biografie. Weitere Fälle, weitere Untaten kommen ans Licht: El Salvadors Kirchenleitung soll einer Betroffenen Schweigegeld angeboten haben.

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