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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2012
2012: Wir steigern das Bruttosozialglück
Der Inhalt:

Stellvertreter wider Willen

von Andrea Teupke vom 04.05.2012
In dem Film »Habemus Papam« wird ein Menschenfreund zum Papst gewählt – und verweigert sich
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Er will nicht. Nein: Er kann nicht. Der alte Mann soll Papst werden. So haben es seine Amtsbrüder, die Kardinäle, im Konklave beschlossen. Fast einstimmig haben sie für ihn gestimmt. Doch die Verantwortung, die Bürde, das Amt sind ihm zu groß. Als er auf den Balkon des Petersdoms treten soll, um die vielen Tausend jubelnden Gläubigen, die unten auf dem Platz ausharren, zu begrüßen, läuft er verstört und entsetzt fort.

Der Film »Habemus Papam« gilt als Komödie – aber eigentlich ist er eher anrührend. Die Überforderung des verzweifelten alten Mannes, den Michel Piccoli so eindrucksvoll spielt, ist unmittelbar nachvollziehbar. Wer könnte das im Ernst wollen: sich als »Heiliger Vater« ansprechen lassen? Die Erwartungen erfüllen, die mit diesem Amt verbunden sind? Sich als Stellvertreter Gottes anseh