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Der einsame Philosoph

Papst Benedikt XVI. regiert mit Misstrauen. Er stützt sich auf wenige Vertraute. Und die erscheinen nicht gerade als sehr qualifiziert. Einschätzungen eines langjährigen Vatikanbeobachters
von Hanspeter Oschwald vom 04.05.2012
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Papst Benedikt XVI. hat so etwas wie ein Kartoffelverhältnis. Einmal im Monat besucht er seinen früheren persönlichen Sekretär und jetzigen Sekretär des Päpstlichen Laienrates, Erzbischof Josef Clemens, zum Abendessen. Es gibt Hausmannskost und Vertraulichkeit. Dort, so wissen Bekannte des Erzbischofs, fühlt sich Joseph Ratzinger wohl, verstanden und daheim. Es ist eine abendliche Flucht vor dem Apparat mit seinen Intrigen und seinem Machtgezänk.

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