Mit Mut und Fantasie
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:
Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:
- Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
- Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
- Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
- 4 Wochen kostenlos testen
Jetzt direkt weiterlesen:
- diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
- die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
- 4 Wochen für nur 1,00 €
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Es ist der 19. November 2040, ein sonniger Spätherbsttag. Zusammen mit meiner Frau und einigen anderen Mitgliedern unserer Senioren-WG sitze ich im ehemaligen Blumhardt-Zimmer des Oberkirchenrates, also der Kirchenverwaltung. Heute ist es unser Wohn- und Lesezimmer. Vor allem aber genießen wir den Blick auf die Stadt, die sich doch so ganz anders entwickelt hatte, als es im Jahr 2010 während der Schlichtungsgespräche um Stuttgart 21 zu erwarten war. Aber der Reihe nach.
Es war ein langer, sehr konfliktreicher Weg gewesen. Viele Jahre hatte sich in den Kirchen so gut wie gar nichts bewegt. Ein entscheidender Wendepunkt war dann im Jahr 2015 der Buß- und Bettag. Plötzlich platzten deutschlandweit die Kirchen aus allen Nähten. Es kam zu Lichterprozessionen, die in Kundgebungen vor kirchlichen Verwalt
Jobst Kraus ist Referent im Arbeitsbereich Umweltpolitik und Nachhaltige Entwicklung in der Evangelischen Akademie Bad Boll. Der vorliegende Beitrag ist ein gekürzter und redaktionell bearbeiteter Vortragstext, den der Autor bei der Auftaktveranstaltung des Aktionsbündnisses »Kirche mit Weitblick«
im November in Stuttgart gehalten hat.



