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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2022
Im Netz des Lebens
Ein neues Bild vom Menschen für eine bessere Politik
Der Inhalt:

Geflüchtete
»Wo gehöre ich hin?«

von Maria Schweßinger vom 10.05.2022
Seine Jugend war geprägt von Flucht und Elend, zeitweise saß er im Gefängnis. Nun will Hussein (29) aus Syrien endlich ein Leben in Freiheit und Würde führen.
Immer wieder eingesperrt: Hussein aus Syrien (Foto: privat)
Immer wieder eingesperrt: Hussein aus Syrien (Foto: privat)
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Mein Name ist Hussein, ich bin Syrer und lebe in Beirut. In den Libanon kam ich schon als Kind, als ich von zu Hause weggelaufen bin, um den Schlägen meines Vaters zu entkommen. Geboren wurde ich vor 29 Jahren in Raqqa im Nordosten Syriens. Meine Mutter kenne ich nicht, sie hat unsere Familie verlassen, als ich noch sehr klein war. Zunächst floh ich nach Damaskus, lebte auf der Straße und lernte andere Kinder kennen, die auch von zu Hause weggelaufen waren. Weil ich keine Papiere bei mir hatte, steckte die Polizei mich ins Gefängnis. Dort passierten schlimme Dinge mit uns Jungen, wir wurden geschlagen, und ein Freund von mir wurde missbraucht. Irgendwann holte mein Vater mich zurück nach Hause, und alles begann von vorn. Ich lief wieder weg, über die Grenze, über die Berge, bis nach Beirut. Da war ich ungefähr elf Jahre

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