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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2020
Erbsünde Rassismus
Schwarze Befreiungstheologie von der Sklaverei bis zur Ermordung George Floyds
Der Inhalt:

Wie Weltläden der Corona-Krise trotzen

von Barbara Tambour vom 01.07.2020
Dank Schutzengelbox und Lieferservice: befürchtete Pleitewelle bleibt bislang aus
Handeln und helfen: Weltladen, der von einer Genossenschaft getragen wird. (Foto: Weltladen-Betreiber eG/Michael Sommer)
Handeln und helfen: Weltladen, der von einer Genossenschaft getragen wird. (Foto: Weltladen-Betreiber eG/Michael Sommer)

Den Weltladen in Itzehoe traf der Corona-Lockdown hart: Im November erst hatten zwölf Ehrenamtliche ein Ladengeschäft in der 32 000 Einwohner zählenden Stadt nördlich von Hamburg eröffnet. Miete und andere Kosten liefen weiter, doch die Einnahmen blieben aus – wie in allen rund 900 Weltläden in Deutschland. »Da haben wir die ›Schutzengelbox‹ erfunden«, berichtet Sönke Zankel, Vorstand des Fördervereins Weltladen Itzehoe. Ein Päckchen gefüllt mit fair gehandeltem Kaffee, Tee und Schokolade, die der Weltladen im Auftrag von Kunden verschickt. Die müssen nur die Adresse der beschenkten Person nennen und zahlen. »Um alles andere kümmern wir uns«, sagt Zankel, der Lehrer und Berater für nachhaltige Bildung ist. Bislang wurden mehr als 400 Schutzengelboxen verschickt.

Trotz Einnahmeausfällen seien die meisten Läden

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