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USA stellen Hilfe für Palästina ein

von Elisa Rheinheimer-Chabbi 24.09.2018
Die USA haben ihre Zahlungen an das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge komplett gestoppt. Dadurch fehlen der Hilfsorganisation auf einen Schlag 300 Millionen Euro. Für die palästinensische Zivilbevölkerung bedeutet dies eine große Unsicherheit. Besonders hart trifft es die Menschen im Gazastreifen – sie sind in existenzieller Not
Eine Palästinenserin im Gaza-Streifen protestiert gegen die Einstellung der Hilfszahlungen durch die USA, für die Menschen in Palästina hat der Zahlungsstopp gravierende Folgen  (Foto: Reuters/Ibraheem Abu Mustafa)
Eine Palästinenserin im Gaza-Streifen protestiert gegen die Einstellung der Hilfszahlungen durch die USA, für die Menschen in Palästina hat der Zahlungsstopp gravierende Folgen (Foto: Reuters/Ibraheem Abu Mustafa)

Matthias Schmale traf die Nachricht wie der Schlag. Als er erfuhr, dass die USA ihre gesamten Zahlungen an das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) einstellen, war das »dramatisch«, für ihn – und vor allem für die eine Million Menschen im Gazastreifen. Schmale lebt in Gaza und ist dort Leiter von UNRWA. Sein gesamtes Berufsleben hat der 55-Jährige im Bereich humanitäre Hilfe verbracht, »aber es ist das erste Mal, dass ich erlebe, dass humanitäre Hilfe dermaßen mit politischen Forderungen verknüpft wird«, sagt er.

Die USA haben sämtliche Zahlungen in Höhe von 300 Millionen Euro an UNRWA auf Eis gelegt. Das is

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