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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2014
Bildung statt Bologna!
Was die europäische Studienreform angerichtet hat
Der Inhalt:

TTIP: Das Dilemma

Führt das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der Europäischen Union in einen autoritären Kapitalismus? Der Harvard-Ökonom Dani Rodrik kommt zu einer erschreckenden Antwort
Globalisierung: Politik im Konflikt zwischen Wirtschaft, nationaler Souveränität und Demokratie (Foto: vege/Fotolia)
Globalisierung: Politik im Konflikt zwischen Wirtschaft, nationaler Souveränität und Demokratie (Foto: vege/Fotolia)

Die Kritiker des geplanten Freihandelsabkommens zwischen den USA und der Europäischen Union sind empört darüber, dass die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen stattfinden, ohne Kontrolle durch Parlamentarier. Der Ökonom Dani Rodrik, Professor an der renommierten Harvard University, sieht darin ebenfalls Grund zur Kritik, ist aber keineswegs verwundert. Der Grund: Der 57-Jährige forscht seit vielen Jahren über die Auswirkungen der Globalisierung – und kommt dabei zu dramatischen Schlussfolgerungen.

In seinen Forschungen beschreibt Dani Rodrik einen Zielkonflikt, in dem die Regierungen bei globalen Verhandlungen im