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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2015
Der große Auszug
Kirchenaustritte: Was jetzt auf dem Spiel steht
Der Inhalt:

Starres Rentenalter abschaffen?

vom 26.09.2015
Der Zwang zum Ruhestand mit Mitte sechzig verärgert Menschen, die länger erwerbstätig sein wollen. Ist das starre Rentenalter noch zeitgemäß? Dazu ein Pro und Contra von Martin Hagenmaier und Michael Schrom. Sagen Sie bei unserer Umfrage Ihre Meinung!
Starres Rentenalter abschaffen? Martin Hagenmaier (links) sagt: "Ja!" Michael Schrom (rechts) sagt: "Nein!" (Fotos: Privat; Publik-Forum)
Starres Rentenalter abschaffen? Martin Hagenmaier (links) sagt: "Ja!" Michael Schrom (rechts) sagt: "Nein!" (Fotos: Privat; Publik-Forum)
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Martin Hagenmaier: »Ja! Wer will, soll länger arbeiten«

»Der vorgeschriebene »Ruhestand« bei Erreichen des Rentenalters gehört abgeschafft. Er ist ein unangemessener Eingriff in das individuelle Leben und völlig unsinnig. Nur weil ich das Rentenalter erreicht habe, ist es mir als evangelischem Pfarrer jetzt verboten, meinen Beruf unter normalen Bedingungen auszuüben. Selbstverständlich darf ich weiter predigen und Gottesdienst halten. Ich kann auch Seelsorge betreiben. Aber nicht mehr zu Erwerbszwecken.

Das Argument, im Alter sei man den Anforderungen des Berufs nicht mehr gewachsen, greift nicht. Als Pastor gewinnt man die richtige Berufsreife ja e

Kommentare
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Wolfgang Kujat
26.09.201519:59
Der Mensch benötigt für sein Selbstwertgefühl Anerkennung seiner Arbeit durch die Gesellschaft und seine Mitmenschen. Menschen, die in der Phase des Rentnerlebens eine solche Arbeit, die Anerkennung bekommt, für sich nicht finden, sind unglücklich. Warum sollen diesen Menschen durch Verlängerung ihres Erwerbslebens über das Regelrenteneintrittalter hinaus nicht die Gelegenheit geben werden, die Anerkennung in ihrem Beruf noch länger zu bekommen? Die Menschen sind "verschiedener" geworden als früher, weil auch ihre Lebensumstände verschiedener sind als früher. Deshalb sollte man auch das Regeleintrittsalter flexibler machen.