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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2016
Schwierige Schüler
Ausrasten, stören, treten: Ein Fall für die Sonderschule? Eine Lehrerin sagt Nein
Der Inhalt:

Schwierige Schüler

Die Sonderpädagogin Vera Affeln setzt sich mit aller Kraft dafür ein, dass verhaltensauffällige Kinder in der Regelschule bleiben können. Sie weiß: Inklusion ist schwierig. Doch spezielle Förderschulen schaffen noch mehr Probleme. Unsere Titelgeschichte in der neuen Ausgabe von Publik-Forum
Behält die Nerven, auch wenn Schüler ausrasten: Sonderpädagogin Vera Affeln in einer zweiten Klasse in Frankfurt am Main. (Foto: Meise)
Behält die Nerven, auch wenn Schüler ausrasten: Sonderpädagogin Vera Affeln in einer zweiten Klasse in Frankfurt am Main. (Foto: Meise)

Vera Affeln tritt vor die Tafel der Grundschüler der 2c und deutet mit ihrem Finger auf alle Kinder, die zu Beginn dieser dritten Stunde bereits tun, was sie sollen – sich hinsetzen und zuhören.»Du hier sitzt schon. Und dort, ihr beiden, seid auch schon still.« »Positive Verstärkung« nennt sie das. Nach und nach kommen auch die übrigen Kinder zu ihren Stühlen. Es wird ruhig. Kein Mensch käme jetzt auf den Gedanken, die 2c könne eine schwierige Klasse sein. So schwierig, dass sich die Schulleitung Hilfe von außen holt, von einer Sonderpädagogin. Vera Affeln ist spezialisiert auf Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten und reist jeden Morgen von Schule zu Schule im Stadtgebiet von Frankfurt am Main – überall dort hin, wo sie um Unterstützung gebeten wird. In der 2c geht es um drei Jungen, die schon in der ersten Klasse auffällig waren und nun, seit der Stoff immer dichte