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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2017
Steife Brise
Wie der Streit um die Windkraft gelöst werden kann
Der Inhalt:

Schulz: Alternative für Deutschland

von Wolfgang Kessler vom 08.02.2017
Martin Schulz, der neue Hoffnungsträger der deutschen Politik, ist ein eher konservativer Sozialdemokrat. Doch gerade deshalb könnte er die politischen Verhältnisse zum Tanzen bringen
Martin Schulz kann wie kaum ein anderer in seiner Partei die alte sozialdemokatische Erzählung vom Aufstieg aus kleinen Verhältnissen mit seiner eigenen Lebensgeschichte füllen (Foto: pa/ Rehder)
Martin Schulz kann wie kaum ein anderer in seiner Partei die alte sozialdemokatische Erzählung vom Aufstieg aus kleinen Verhältnissen mit seiner eigenen Lebensgeschichte füllen (Foto: pa/ Rehder)

Die Begeisterung für den neuen SPD-Vorsitzenden ist fast schon unheimlich. Denn bundespolitisch fehlt ihm bisher jedes Profil. Rein programmatisch erweist sich Schulz als sehr traditioneller Sozialdemokrat. Doch gerade deshalb könnte er die politischen Mehrheitsverhältnisse im Wahljahr zum Tanzen bringen.

Schulz kann wie kaum ein anderer seiner Partei die alte sozialdemokatische Erzählung vom Aufstieg aus kleinen Verhältnissen mit Leben füllen, mit seinem eigenen. Er wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf, hat kein Abitur. Wegen einer Verletzung platzte der Traum, Fußballprofi zu werden. Schulz verfiel dem Alkohol. Doch er überwand die Sucht und baute eine Buchhandlung auf. Später wurde er Bürgermeister der Kleinstadt Würselen.

Er spricht eine Sprache, die alle verstehen

Und Schulz

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Kommentare
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Hanna Leinemann
12.02.201711:28
"Die Zukunft entscheidet sich nicht »nur« an Fragen der sozialen Gerechtigkeit" - aber: Wirtschaftsweise an ökologischen Grenzen, Wohlstand der reichen teilen, Friedens-Außenpolitik, Freiheitsrechte - sind das nicht alles, aber auch alles Einzelpunkte zur sozialen Gerechtigkeit? - Insofern versammeln sich unter dieser traditionell sozialdemokratischen Position gerade auch diese Aspekte. Nicht umsonst ist die Begeisterung in der Bevölkerung groß und die Demoralisierung in der CDU mit CSU offensichtlich, wenn Herr Strobl tönt, KEINER kenne die Positionen von Martin Schulz; Umkehrschluß: Wer sie kennt (mindestens Martin Schulz) ist nach CDU-Strobl eben KEINER und wird zertreten. Einfach erschreckend ist diese eigene Bloßstellung der CDU-Gedanken. -