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Mitten unter uns

Sklaverei – ein Phänomen aus Geschichtsbüchern? Mitnichten. Menschenhandel und Lohnsklaverei sind auch heute noch verbreitet, und das nicht nur in weit entfernten Ländern. Ein Lagebericht. Der Publik-Forum-Titel
Von Thailand bis nach Thüringen: Weltweit leben und arbeiten Menschen als Sklaven. Hier in einer Fischfabrik in Indonesien, die ihre Arbeiter sicherheitshalber hinter Gittern hält - sie könnten ja weglaufen. (Foto: pa/ap/Alangkara)
Von Thailand bis nach Thüringen: Weltweit leben und arbeiten Menschen als Sklaven. Hier in einer Fischfabrik in Indonesien, die ihre Arbeiter sicherheitshalber hinter Gittern hält - sie könnten ja weglaufen. (Foto: pa/ap/Alangkara)
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Ein Fleischerei-Betrieb im Oldenburger Land: Hier arbeitet ein Rumäne, nennen wir ihn Vadim. Der junge Mann ist nach Deutschland gekommen, um eine Arbeit zu finden und etwas Geld zu verdienen. Doch was er hier erhält, ist ein Hohn: 4,89 Euro netto Stundenlohn, er arbeitet rund sechzig Stunden in der Woche. Ein Teil des Geldes muss Vadim noch abgeben. An den Mann, der ihn mit dem Van zur Arbeit bringt. An den, von dem er die Arbeitskleidung bekommen hat. Und natürlich an den Vermieter, der die 270 Euro kassiert, die Vadim für die Bruchbude zahlt, in der er haust. Winzig klein ist sie, mit einem Bett vom Sperrmüll und einem alten, klapprigen Stuhl. Doch wenigstens hat er sein eigenes Bett. Sein Freund Emilian muss sich eines teilen. In den vier Betten in seinem Zimmer schlafen acht Männer. Immer abwechselnd, Schichtarb

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