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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2017
Die zerrissene Gesellschaft
Was tun gegen den Rechtspopulismus?
Der Inhalt:

Kinderehen annullieren?

Rund 1500 Kinderehen soll es in Deutschland geben. Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, wonach Ehen von unter 16-Jährigen, die im Ausland geschlossen wurden, hier automatisch nichtig sind. Ist das ein richtiger Schritt? Ein Pro und Contra von Bundesjustizminister Heiko Maas und dem Journalisten Ludwig Greven
Bundesjustizminister Heiko Maas (linkes Bild) will, dass Kinderehen automatisch bei der Einreise an der Grenze annulliert werden, der Journalist Ludwig Greven hat Bedenken (Foto: Thomas Koehler/photothek.net; wikimedia/Bernd Schwabe)
Bundesjustizminister Heiko Maas (linkes Bild) will, dass Kinderehen automatisch bei der Einreise an der Grenze annulliert werden, der Journalist Ludwig Greven hat Bedenken (Foto: Thomas Koehler/photothek.net; wikimedia/Bernd Schwabe)

Heiko Maas: Ja, Kinder gehören nicht verheiratet

In Deutschland darf es keine Kinderehen geben. Kinder gehören nicht vor das Standesamt und auch nicht an den Traualtar. Eine Verschärfung der derzeitigen Rechtslage ist insbesondere mit Blick auf im Ausland geschlossene Ehen erforderlich. Es sind vermehrt Minderjährige nach Deutschland geflüchtet, die bereits verheiratet sind. Betroffen sind auch Minderjährige, die noch nicht einmal 16 Jahre alt sind. Wir dürfen in Deutschland keine Ehen dulden, die Minderjährige in ihrer Entwicklung beschädigen!

Deshalb ist ein neues Gesetz wichtig: Damit im Ausland verheiratete Minderjährige nach deutschem Re

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