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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2020
Erbsünde Rassismus
Schwarze Befreiungstheologie von der Sklaverei bis zur Ermordung George Floyds
Der Inhalt:

Die Walze aufhalten, die über Polen rollt

von Jan Opielka vom 27.06.2020
Richtungsweisende Präsidentschaftswahl in Polen: Teile der Zivilgesellschaft versuchen verzweifelt, das Land vor dem Abdriften in den nationalistischen Autoritarismus zu bewahren.
Welchen Kurs nimmt Polen? (Illustration: pa/Paolo Calleri)
Welchen Kurs nimmt Polen? (Illustration: pa/Paolo Calleri)
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Wenn nur die Sars-Cov-2-Pandemie nicht wäre, könnte der Sommer 2020 für Polen eigentlich ein Jubeljahr sein. Denn im August jährt sich die Entstehung der großen Solidarność-Bewegung zum vierzigsten Mal. Die Solidarność war seinerzeit weltweit ein Unikum. Als Gewerkschaft rang sie den kommunistischen Machthabern unerhörte Zugeständnisse ab, wurde während des Kriegszustands seit Ende 1981 brutal unterdrückt, und brachte später dennoch den charismatischen Elektriker Lech Wałęsa an die Spitze des Staates. 1990 wurde der Solidarność-Anführer erster frei gewählter Präsident der Republik Polen.

Doch von der Solidarność ist heute kaum mehr übrig als eine zahnlose Gewerkschaft, die der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) nahesteht. Die

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