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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2013
Gehätschelt und doch betrogen?
Familien in Deutschland
Der Inhalt:
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Die unsichtbaren Drahtzieher

von Christian Boldt vom 11.10.2013
Warum Verschwörungstheorien so populär sind und wie man wirkliche Verschwörungen von Fantasien unterscheiden kann
Seit jeder beunruhigt den Menschen ein Gefühl der Fremdbestimmtheit: Früher sah er Götter am Werk, wenn ihm Unangemenehmes widerfuhr, heute verdächtigt er Mitmenschen als Drahtzieher. (Illustration: Boldt)
Seit jeder beunruhigt den Menschen ein Gefühl der Fremdbestimmtheit: Früher sah er Götter am Werk, wenn ihm Unangemenehmes widerfuhr, heute verdächtigt er Mitmenschen als Drahtzieher. (Illustration: Boldt)
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Genf, Sonntag, 11. Oktober 1987. Im Zimmer 317 des Genfer Nobelhotels Beau-Rivage wird der Politiker Uwe Barschel tot aufgefunden, bekleidet in einer gefüllten Badewanne liegend. Der CDU-Mann war erst eine Woche zuvor als Ministerpräsident von Schleswig-Holstein zurückgetreten, infolge einer schmutzigen Affäre. Nun habe er sich in den Tod geflüchtet, urteilen die Medien nahezu einhellig.

Wirklich? Die Hotelsuite weist rätselhafte Spuren auf. In Barschels Gepäck befinden sich Geschenke für seine Kinder. Im Schlafzimmer liegen Notizen optimistischen Inhalts. Ein abgerissener Hemdknopf, ein zerbrochenes Weinglas und ein Bluterguss an der Stirn des Toten deuten auf chaotische Abläufe in Barschels letzten Stunden hin.

Seiner Schwester erzählte e

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