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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2020
»Ich habe Nein gesagt«
Missbrauch in der Kirche – Frauen brechen ihr Schweigen
Der Inhalt:
Corona-Demos

Der schwarze Tag von Leipzig

von Christian Wolff vom 17.11.2020
»Querdenker«, Hooligans, Neonazis, Reichsbürger: Am 7. November demonstrierten Tausende Gegner der Corona-Maßnahmen in Leipzig. Was an diesem Samstag schief lief – und was wirklich nötig wäre.
Demonstration am 7. November in Leipzig (Foto: PA/DPA/Sebastian Kahnert)
Demonstration am 7. November in Leipzig (Foto: PA/DPA/Sebastian Kahnert)

Sie kamen daher wie recycelte Veteranen der Friedensbewegung – mit Friedenstauben- und Peace-Fahnen, Öko-Schuhen und wallenden Kleidern, Mantra-Gesänge auf den Lippen, von weit her angereist, mit der gehörigen Portion von Selbstbegeisterung und Egoismus: Meine Freiheit gehört mir! Wer wollte ihnen gute Absichten absprechen – zumal wenn sie rufen: »Frieden, Freiheit, Demokratie«? Was kann falsch sein an einer Kundgebung, auf der einer der Protagonisten der Friedlichen Revolution spricht, und später mit Kerzen um den Ring gegangen wird? Muss da nicht jeder und jede feuchte Augen bekommen, der – weil er oder sie sich inzwischen in einer »Diktatur« wähnt – die Grundfesten des Kanzleramtes zerbrechen und Merkel vor der Knast-Einlieferung sieht?

Doch das alles ist nur kühl kalkulierte Fassade. Mag sein, dass einzelne Teilnehmer und Teilnehmerinnen da

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