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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2020
»Ich habe Nein gesagt«
Missbrauch in der Kirche – Frauen brechen ihr Schweigen
Der Inhalt:

Späte Gnade für Ken Saro-Wiwa

vom 20.11.2020

25 Jahre nach der Hinrichtung von Ken Saro-Wiwa hat seine Tochter die posthume Begnadigung des nigerianischen Autors und Aktivisten gefordert. »Die nigerianische Regierung kann sich selbst nicht als zivilisiert bezeichnen oder moralische Autorität beanspruchen, während sie sich weigert, Ken Saro-Wiwa und seine acht Kollegen freizusprechen«, erklärte Noo Saro-Wiwa per Twitter. Sie seien unschuldig gewesen und von der Regierung umgebracht worden, weil sie sich für die Rechte des Volkes der Ogoni im Niger-Delta eingesetzt hätten, schrieb die britische Journalistin. Die »Ogoni Neun« wurden am 10. November 1995 hingerichtet, weil sie gegen die Ölförderung im Niger-Delta, dem Lebensraum der Ogoni, protestiert hatten. Derzeit laufen mehrere Gerichtsverfahren gegen den Öl-Multi Shell. Darunter seit 2017 in den Niederlanden ein Prozess, den vier Witwen der »Ogoni Neun« angestrebt haben. Sie beschuldigen die niederländische Firma einer Mitwirkung bei der Verhaftung und Hinrichtung ihrer Ehemänner. Für seinen Kampf wurde Ken Saro-Wiwa mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Alternativen Nobelpreis.

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