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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2016
Was die Gesellschaft zusammenhält
Ein Gespräch mit dem Philosophen Hans Joas
Der Inhalt:

»Wir müssen Angst um China haben«

Jan-Philipp Sendker ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller. In seinen Romanen verwebt er Asien-Wissen mit menschlichen Tragödien
"Wir wissen viel zu wenig über das heutige China", sagt der Autor Jan-Philipp Sendker. Mit seinen Asien-Romanen will er das ändern (Fotos: pa/Carstensen; istockphoto/zhu difeng)
"Wir wissen viel zu wenig über das heutige China", sagt der Autor Jan-Philipp Sendker. Mit seinen Asien-Romanen will er das ändern (Fotos: pa/Carstensen; istockphoto/zhu difeng)

Publik-Forum: Herr Sendker, Sie waren Redakteur beim »Stern«. Warum haben Sie den Journalismus aufgegeben und schreiben jetzt Romane?

Jan-Philipp Sendker: Umgekehrt: Es war schon immer mein Traum, Schriftsteller zu werden. Schon als 13-Jähriger wollte ich Romane schreiben. Der Journalismus war ein Umweg. Ein toller Umweg zwar, aber ich habe fast jeden Tag gedacht: Eines Tages musst du damit aufhören und Romane schreiben. Ich habe Geld gespart und dann drei Jahre unbezahlten Urlaub genommen. Als ich meinen ersten Roman, »Das Herzenhören«, dann in den Händen hielt, wusste ich: Das ist es, was ich für den Rest meines Lebens machen möchte.

Das Buch verkaufte sich zunächst nicht so gut – und Sie hatten Ihre Festanstellung schon gekündigt. Bereuten Sie Ihren Mut?