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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2021
Es brennt
Was der Nahost-Konflikt mit der weltweiten Krise der Demokratie zu tun hat
Der Inhalt:

Kolumne Von Fabian Vogt
Total verrÖKT!

vom 01.06.2021
Dieser Kirchentag war nicht wie sonst. Warum? Weil die Zeiten nicht sind wie sonst. Fabian Vogt findet es gut, dass der dritte Ökumenische Kirchentag digital gefeiert wurde. Weil er da mal wieder über was anderes reden konnte als über Inzidenzen.
ÖKT 2021: Begegnung vor flackerdem Bildschirm: (Fotos: istockphoto/Grassetto; oekt)
ÖKT 2021: Begegnung vor flackerdem Bildschirm: (Fotos: istockphoto/Grassetto; oekt)
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In meinem Bekanntenkreis wird weiter leidenschaftlich diskutiert: War es gut, dass der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) digital gefeiert wurde? Oder hätte man lieber sagen sollen: Wenn nicht so wie immer – mit überfüllten Hallen, vollgestopften U-Bahnen, verstimmten Gitarren, durchgeweichten Papphockern und müffelnden Massenquartieren –, dann besser gar nicht! Diesen Standpunkt vertritt ja auch die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«, die im Lokalteil mürrisch befand: Den Kirchentag durchzuführen »war ein Fehler«.

Natürlich kann man zu Recht die fehlenden Präsenz-Begegnungen bedauern, das »Schweigen der Lämmer« auf den Straßen und Plätzen und den Mangel an »Kirchentags-Gefühl«. Ja, das habe ich auch alles vermisst, als ich träge auf meinem Sofa vor dem flackernden Bildschirm saß. Und wie. Ic

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Monika Urban
10.06.202110:09
Ihre Beiträge 'Ein Hauch Kirchengeschichte' von Matthias Dobrinski und Fabian Vogts Kolumne 'Total verrückt' zu lesen wohltuend und aufbauend.
Ja, wie gut, dass es den ÖKT in der Form gab! Wegen familiärer Pflegesituation hätte ich live nicht dabei sein können, aber so verfolgte ich gebannt vor dem Bildschirm verschiedene Veranstaltungen, kam ins Nachdenken über Fragen nach dem Weg in die Zukunft, entdeckte da und dort hoffnungsvolle Zeichen und starke Botschaften und war berührt von der Art mancher gottesdienstlicher Feier. Ich nahm mit "trotzdem - vertrauen - mutig auftreten - da sind viele, die mit auf dem Weg des Glaubens sind". Monika Urban