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von Eva Baumann-Lerch vom 25.03.2015
Der Absturz der Germanwings-Maschine: Es gibt Ereignisse, zu denen auch wir Journalisten nicht mehr viel zu sagen haben. Und dann sollten wir das auch nicht tun. Sondern mittrauern

Ein Flugzeug fällt vom Himmel. Am helllichten Tag und bislang ohne erkennbaren Grund. 150 Menschen kommen dabei ums Leben, darunter zwei Babys und 16 Schüler aus einer Kleinstadt in Westfalen. Das ist eine schreckliche, eine unfassbare Katastrophe. Vor allem, weil sie uns so nahe ist. Weil jede und jeder von uns in der Maschine hätte sitzen können oder jetzt verzweifelt am Düsseldorfer Flughafen stehen und um seine Liebsten trauern könnte. Und weil niemand eine Antwort auf die eine Frage weiß: »Warum?«

Auch wir Journalisten kommen in solchen Situationen an unsere Grenzen. Wir, die wir sonst immer alles erklären können, die immer neue Informationen und Analysen zu allen aktuellen Ereignissen bereitzustellen haben, können den wenigen entsetzlichen Fakten nichts hinzufügen.

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