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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2020
Mission impossible
Kolonialismus und Rassismus in christlichem Gewand
Der Inhalt:

Mit Rhönrad und Lanze zu den Olympischen Spielen

vom 16.06.2020
Der Letzte Brief (Vorsicht Satire!): Schwitzende, prustende Körper im olympischen Wettkampf – ein gefundenes Fressen für das Virus. Lesen Sie in unserem Satirebeitrag wie IOC-Präsident Bach die Spiele epidemiegerecht gestalten muss
(Zeichnung: Klaus Stuttmann)
(Zeichnung: Klaus Stuttmann)

als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mussten Sie gerade eine ziemlich dicke Kröte schlucken. Sie waren gezwungen, die Olympischen Spiele in Tokio für dieses Jahr abzusagen, wodurch Ihnen und der Werbeindustrie erst mal zig Millionen andere Kröten durch die Lappen gingen. Doch als echter Sportsmann, der Sie waren und sind, sehen Sie sicher jede Krise, und sei sie noch so coronär, als Chance an. Optimismus und das Streben nach Glück bestimmen ja den olympischen Geist. Und ganz wichtig – natürlich weit vor allem Kommerz und Gewinnstreben: die Völkerverständigung.

Wobei wir beim Thema wären. In Zeiten der Pandemie kann die tuchfühlende Zusammenkunft der Völker leicht viral enden. Schwitzende, prustende Körper auf allerengstem Raum – denken Sie nur ans Ringen im griechisch-römischen oder sonst einem Stil – sind für das Virus sozusagen ein gefundenes Fressen. Wir regen daher an, die Olympischen Spiele pandemiegerecht zu gestalten. Das Rhönrad wäre so ein Sportgerät: Abstand halten leicht gemacht. Oder was halten Sie vom virenfreien Schattenboxen? Lange genug haben wir zugesehen, wie sich Boxer die Zellen aus dem Hirn prügeln, bis sie einen Schatten haben. Da wäre es doch besser, gleich gegen den eigenen solchen anzutreten!

Oder nehmen Sie das Fechten, eine Disziplin, in der Sie selbst einst reüssierten. Das ist bereits eine ziemlich coronataugliche Sportart, immerhin wird Maske getragen. Doch wenn der Angriff mit Florett oder Degen blitzartig geführt wird und sich die Klingen biegen, kommen sich die Fechter gefährlich nahe. Da braucht es mehr Distanz!

Warum greifen Sie nicht auf eine alte Tradition zurück? Die Kontrahenten sollten sich wie einst mit ei

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