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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2017
Reformation 2.0: Das wahre Erbe Martin Luthers
Der Inhalt:

Pierre Stutz: »Das war wie eine Geburt«

von Eva-Maria Lerch vom 16.05.2017
Warum schreibt ein spiritueller Autor über Wut und Ärger? Ein Leib- und Seele-Gespräch mit Pierre Stutz über heiligen und unheiligen Zorn, die Mystik seines Schreibens und den weiten Weg, bis er zu sich selber stehen konnte
Pierre Stutz: Die spirituelle Botschaft von Ärger, Wut und Zorn ist Thema seines neuen Buches (Foto: Meise)
Pierre Stutz: Die spirituelle Botschaft von Ärger, Wut und Zorn ist Thema seines neuen Buches (Foto: Meise)
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Publik-Forum: Herr Stutz, Sie sind ein spiritueller Autor, Ihre Texte sind von einer leisen, achtsamen Poesie. Warum schreiben Sie jetzt ausgerechnet über Wut und Zorn?

Pierre Stutz: Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben – obwohl ich meinen Zorn sehr lange verleugnet habe. Ich habe sogar lange geglaubt, dass ich zu den glücklichen Menschen gehöre, die überhaupt keine Wut empfinden! Aber gleichzeitig habe ich schon als Zwanzigjähriger im Kloster eine Hassliebe zu den Psalmen entwickelt. Ich fand einfach toll, wie da alle Gefühle – Zorn, Hader, Verzweiflung – ausgedrückt wurden, Gefühle, die mir selbst verboten waren.

»Die spirituelle Botschaft von Ärger, Wut und Zorn« ist Thema Ihres neuen Buches. Wie kann man

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