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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2014
Das Genmais-Komplott
Wie Konzerne eine Technologie durchsetzen, die keiner will
Der Inhalt:
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Der vergessene Weg zu Gott

von Anselm Grün vom 29.03.2014
Die Theologie betont die aktive Seite der Spiritualität – doch auch in der Betrachtung des Schönen begegnet uns eine mystische Dimension. Überlegungen von Anselm Grün
Frau mit Blume: Im Schauen der Schönheit kommen Menschen in Kontakt mit der grenzenlosen Liebe auf dem Grund ihrer Seele (Foto: Marie Bertrand/Corbis)
Frau mit Blume: Im Schauen der Schönheit kommen Menschen in Kontakt mit der grenzenlosen Liebe auf dem Grund ihrer Seele (Foto: Marie Bertrand/Corbis)
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In meinen Kursen mache ich manchmal eine Übung: Zwei Menschen stellen sich einander gegenüber. Der eine macht die Augen zu. Der andere schaut ihn an mit den Augen des Glaubens, die nicht bewerten, nicht vereinnahmen, nicht beurteilen – sondern im anderen das Schöne sehen. Die beiden, die sich da wechselseitig unter dem Aspekt der Schönheit anschauen, kommen sich dadurch innerlich nahe. Sie fühlen eine tiefe, existenzielle Verbindung. Wenn wir auf das Schöne im anderen schauen, werden wir zu Brüdern und Schwestern.

Wenn ich das Schöne in anderen Menschen, in der Natur, der Kunst oder Musik betrachte, so entspricht das der kontemplativen mystischen Spiritualität. Ich schaue das an, was ist. Ich empfange das Schöne, das mir vorgegeben ist. Und in diesem Schönen erahne ich die Urschönheit Gottes,

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