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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2020
Der Inhalt:
Dossier

Das Paradies der Else Lasker-Schüler

von Anne Strotmann vom 22.01.2020
Else Lasker-Schüler ist vor allem als Dichterin bekannt – aber auch ihre Zeichnungen sind bemerkenswert. In ihrer Heimatstadt Wuppertal zeigt eine Ausstellung zum 75. Todestag der eigensinnigen Künstlerin Bilder ihres Lebens
Else Lasker-Schüler war eine Schlüsselfigur der Avantgarde. Das zeigt eine Ausstellung in ihrer Heimatstadt Wuppertal (Foto: Stadtbibliothek Wuppertal/Else-Lasker-Schüler-Archiv)
Else Lasker-Schüler war eine Schlüsselfigur der Avantgarde. Das zeigt eine Ausstellung in ihrer Heimatstadt Wuppertal (Foto: Stadtbibliothek Wuppertal/Else-Lasker-Schüler-Archiv)
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Man sagt, dass wir Menschen die Welt nur einmal kennenlernen: als Kinder. Alles andere, was wir später zu sehen und zu erfinden glauben, sind Ausgestaltungen dieser ersten Bilder, die sich in die Seele brennen: das Haus, in dem man aufwächst, die Eltern und Geschwister, der Wald, in dem man spielt, die Straßen und Treppen der Stadt und ihre Bewohner, arme und reiche – und der Fluss, trüb und giftig vom Brauchwasser der Färbereien an seinem Ufer. Solche Bilder stehen auch am Anfang der Ausstellung »Else Lasker-Schüler – ›Prinz Jussuf von Theben‹ und die Avantgarde« im Wuppertaler Von der Heydt-Museum. Sie sind der Grundstock für die üppige Fantasiewelt der Dichterin. Dass diese auch als expressionistische Zeichnerin Avantgarde war, zeigt die Ausstellung mit Fokus auf ihren zahlreichen Bildern.

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Schlagwörter: AusstellungKünstlerin
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