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Friedrich Merz in Indien
Wo Kühe über Menschen stehen

Der Bundeskanzler besucht ein Indien, das Premierminister Narendra Modi zu einem rein hinduistischen Staat umbauen will. Angehörige religiöser Minderheiten werden als anti-indisch attackiert, Christen und Muslime vor allem.
von Tapas Ghosh vom 12.01.2026
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 Symbol-Religiosität: Premier Modi bei der Fertigstellungs-Zeremonie für den neuen Rama-Tempel in Ayodhya, über den Ruinen einer von militanten Hindus zerstörten Moschee. (Foto: PA / Anadolu)
Symbol-Religiosität: Premier Modi bei der Fertigstellungs-Zeremonie für den neuen Rama-Tempel in Ayodhya, über den Ruinen einer von militanten Hindus zerstörten Moschee. (Foto: PA / Anadolu)

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Wie geht es Indien und den 1,4 Milliarden Indern unter dem Regime von Premierminister Narendra Modi? Ist er ein »Leader« für Hindus? Hat er Religion für politische Zwecke eingesetzt? Wie sieht die Realität für religiöse Minderheiten heute aus?

Narendra Modi nutzt Politik für religiöse Zwecke – oder vielmehr: er nutzt Religion für seine Politik. Seine lebenslange Mission ist es, die Hindus zu maskulinisieren und zu einen, um eine erneute »Fremdherrschaft« durch Religionen wie den Islam und das Christentum zu verhindern. Sein Wunsch ist es, eine hinduistische Nation zu errichten. Er kennt Indien und dessen pluralistische Vielfalt. Aber das steht dabei nicht im Mittelpunkt; er betrachtet Indien durch eine hinduistische Brille.

Für ihn ist Indien nicht eine pluralistische, s

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