Das große Rätsel Zeit
Wie frei sind wir, unsere Zukunft zu bestimmen?

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Schon der Heilige Augustinus bemerkte treffend, dass man die Zeit eigentlich nur versteht, wenn man nicht allzu genau über sie nachdenkt. Man gerät schnell an Grenzen des Verstehens. Auf den ersten Blick erscheint es so, als ob die Vergangenheit nicht mehr existierte und die Zukunft noch nicht existiert. Über die Zukunft machen wir uns viele Gedanken, obwohl sie noch gar nicht existiert. Aber über was machen wir uns dann Gedanken? Eine mögliche Zukunft? Und wo existiert diese? Es gibt nämlich keine Realität »da draußen«, die den Satz: »Im Jahre 2100 wird die globale Durchschnittstemperatur drei Grad höher sein« wahr oder falsch macht. Das Jahr 2100 und alles, was in ihm geschieht, existiert eben noch nicht. Aristoteles meinte deshalb, dass alle Sätze über die Zukunft weder wahr noch falsch sind. Vielleicht sind aber auc
Godehard Brüntrup ist Jesuit und lehrte als Professor für Metaphysik, Geistes- und Sprachphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München. Er ist Visiting Professor an der Saint Louis University in Missouri/USA.




Gott neu denken
Bernd Rudolph 15.01.2026, 15:25 Uhr:
Wenn im Sinne der Prozesstheologie Zukunft immer erst im Entstehen, im Werden ist, und der Mensch dazu seinen Beitrag leisten kann, müssen wir dann nicht auch von Gott so denken? Gott ist nicht „fertig“, mit dem Titel eines Buches von Eberhard Jüngel gesprochen: Gottes Sein ist im Werden.
Was aber bedeutet das für unsere Erzählung von Gott? Ist im Werden nicht nur das Gelingen, sondern auch das Scheitern eingeschlossen?
Und dürfte man Güte, Liebe als die vornehmsten Merkmale des sich im Scheitern und Gelingen durchsetzen wollenden Geiste (s.o. Geist ist überall) als das Beständige im Wandel denken?
Viele Fragen tun sich auf, zum Beispiel, was das für die traditionelle Lehre von den Eigenschaften Gottes (z.B. allwissend…) bedeutet…
Aber ein so prozesshaftes Sprechen von Gott könnte, seelsorgerlich praktisch, helfen, die ganz aktuellen Zeitläufte auszuhalten und in ihnen die Hoffnung nicht zu verlieren: Es ist noch nicht aller Tage Abend, die Dinge sind noch offen, s. 1.Joh.3,2
Ingrid Boss 15.01.2026, 09:43 Uhr:
Mein Zeit vergeht manchmal schnell, manchmal langsam.
Kommen Erinnerungen? Wie bewerte ich meine Erinnerungen?
Ich habe Dankeschönbriefe geschrieben an lebende Menschen und an
verstorbene Menschen, mir wurde bewusst, was ich meinen
Großeltern zu verdanken habe.
All dies nehme ich in die Gegenwart mit und in die Zukunft.