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Kampf um die Seelen

Muslimische Flüchtlinge treffen auf christliche Gemeinden. Diese sind unsicher, ob und wie sie von ihrem Glauben erzählen sollen. Plötzlich steht ein Tabu-Wort im Raum: Mission. Beobachtungen aus Berlin
von Claudia Keller vom 08.08.2016
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Pastor Gottfried Martens segnet in der Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz muslimische Kinder vor ihrer Taufe. Mehrere hundert Iraner und Afghanen sind bei ihm zum Christentum übergetreten. (Foto: pa/dpa/Lukas Schulze)
Pastor Gottfried Martens segnet in der Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz muslimische Kinder vor ihrer Taufe. Mehrere hundert Iraner und Afghanen sind bei ihm zum Christentum übergetreten. (Foto: pa/dpa/Lukas Schulze)

Mittwochnachmittag ist nun wirklich keine klassische Kirchgängerzeit. In der Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz aber sitzen zweihundert junge Männer in den Bänken. Sie haben die schwarzen Haare mit Gel gestylt wie die Fußballer und tragen Jogginghosen zu Turnschuhen. Einigen baumelt ein Kreuz am Goldkettchen um den Hals; bei anderen leuchtet Jesus als Bildschirmschoner auf dem Smartphone. Vor fünf Jahren kamen ein paar ältere Berliner zum Bibelkurs, die Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, einer theologisch eher konservativ ausgerichteten Freikirche, stand kurz vor dem Aussterben. Und jetzt das.

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Schlagwort: Christentum
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