Zur mobilen Webseite zurückkehren

Ex-Bischof Tebartz muss nicht haften

Mit einem Bau-Skandal im Bistum Limburg erlangte er zweifelhafte Berühmtheit. Franz-Peter Tebartz-van Elst hat mittlerweile einen neuen Job im Vatikan. Von dort kommt jetzt auch die Entscheidung: Der Mann muss für seine Bausünden nicht haften. In Limburg nimmt man es zähneknirschend hin
von Britta Baas vom 09.09.2015
Artikel vorlesen lassen
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Die Presseabteilung des Bistums Limburg verkündet es heute Morgen in dürren Worten. »Kein Verfahren«, heißt es da: »Die Kongregation für die Bischöfe hält im Einvernehmen mit dem Staatssekretariat des Vatikans die Prüfung von Schadensersatzleistungen für nicht angebracht.« Ein Verfahren vor einem Kirchengericht werde nicht eröffnet. Weihbischof Manfred Grothe, Administrator des Bistums, erfuhr das direkt in Rom.

Die Bistumsleitung hatte in den zurückliegenden Monaten darauf gedrängt, eine mögliche Amtshaftung von Franz-Peter Tebartz-van Elst zu prüfen. Dieser hatte mit dem Umbau seines Bischofssitzes einen Bau- und Finanz-Skandal ausgelöst, der im im Oktober 2013 dazu führte, dass er sein Amt in Limburg aufgeben musste.

Kirchenjuristen wie Thomas Schüller hatten in de

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwort: VatikanBritta Baas
Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.

Mathilde Vietze  11.09.2015:
Wenn das Beispiel Schule macht, kann sich
künftig jeder Kirchenfürst nach Belieben
"bedienen". Und dann wundert man sich,
warum immer mehr Leute der Kirche den
Rücken kehren. Der "mangelnde Glaube" ist
es sicher nicht!

Heidrun Meding 10.09.2015:
Wenn doch endlich die Staatsleistungen an die beiden privilegierten (noch) Großkirchen in Deutschland gestoppt werden könnten.
Wir Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, ob kirchlich engagiert oder nicht, zahlen insgesamt für Bischofssitze, Kirchengebäude, kirchliche Kindergärten und kirchliche Schulen, die Krankenhaus- und Militärseelsorge und so weiter und so weiter.
Dabei sinkt die Zahl der Kirchenmitglieder rasant; und von diesen Mitgliedern gilt mindestens die Hälfte als "Karteileichen".
Warum fehlt den Politikerinnen und Politikern nach wie vor der Mut, eine strikte Trennung von Staat und Kirchen endlich zu vollziehen?

Paul Haverkamp 10.09.2015, 09:43 Uhr:
Reformwilligkeit trifft auf Reformverweigerung

Dass TvE nicht zahlen muss, beweist erneut einerseits, wie stark die ultrakonservativen Kräfte in der Kurie um Müller sind und andererseits wie schwach die Position des Papstes in Wirklichkeit ist.

Im Übrigen wird sich diese Diagnose exakt genauso bei der bevorstehenden Familiensynode erweisen. Auch dort wird das Ergebnis wieder lauten: Die Kurie wird jede Reform verhindern und der Papst, der in den Medien gern sich als sprungbereiter und reformhungriger Tiger sich darstellen lässt, wird als Bettvorleger landen.

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0