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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2021
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft
Leben & Kultur

Rettung von Juden
Ein Christ folgt seinem Gewissen

Nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941: Im Winter 1941/1942 hatte der Unteroffizier Anton Schmid 300 litauische Juden aus dem Wilnaer Ghetto gerettet – und dafür mit seinem Leben bezahlt.
von Julia Smilga vom 05.07.2021
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Ein Platz in Yad Vashem: Anton Schmid
Ein Platz in Yad Vashem: Anton Schmid
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Ich will Dir noch mitteilen, wie das Ganze kam. Hier waren sehr viele Juden, die zusammengetrieben und auf einer Wiese außerhalb der Stadt erschossen wurden, immer so 2000, 3000 Menschen. Die Kinder haben sie auf dem Wege gleich an die Bäume angeschlagen.« So steht es in einem Brief von Anton Schmid an seine Frau, geschrieben in einem Gefängnis in Vilnius, kurz vor seiner Hinrichtung im April 1942. Schmids Vergehen: Er hatte Juden geholfen.

Am 22. Juni 1941 beginnt Hitlers Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Drei Tage später marschieren die deutschen Einheiten im litauischen Vilnius, auch deutsch Wilna, ein. Die 60 000 Juden von Wilna werden die ersten Opfer der deutschen Besatzer. 12 000 von ihnen sind bereits ermordet, als der 41-jährige Feldwebel Anton Schmid Ende September 1941 in Wilna

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