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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2023
Der Inhalt:

Vereinigte Arabische Emirate
Abrahams glückliche Familie

von Claudia Mende vom 17.09.2023
Abu Dhabi hat sich ein schmuckes interreligiöses Zentrum in die Wüste gebaut. Vordergründig entstand ein würdevoller Raum für den Dialog zwischen Juden, Christen und Muslimen. Doch dem autoritären Staat geht es noch um etwas anderes.
 Drei Religionen, drei Betonwürfel: Kirche, Synagoge und Moschee in Abu Dhabi (Foto: Claudia Mende)
Drei Religionen, drei Betonwürfel: Kirche, Synagoge und Moschee in Abu Dhabi (Foto: Claudia Mende)
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Das Abrahamic Family House leuchtet weiß gegen den wolkenlos blauen Himmel. Der Komplex mit den drei Gotteshäusern in Quaderform liegt direkt vor der Baustelle für das neue, gigantische Guggenheim Museum und nur 500 Meter vom Louvre Abu Dhabi entfernt in Saadiyat Island. Das ist der Kulturbezirk von Abu Dhabi, hier ist viel Platz für die ehrgeizigen Kulturprojekte der Vereinigten Arabischen Emirate. Es ist Ende Mai, und draußen herrschen über 40 Grad, eine feucht-schwüle Hitze hüllt alles ein.

Wie drei Würfel stehen die 30 mal 30 Meter großen Gotteshäuser einander gegenüber. Der Grundriss der weißen Kalkstein-quader ist gleich, aber die Fassaden unterscheiden sich: Die hohen, schmalen Säulen der Kirche erinnern an die christliche Bautradition, die V-förmigen Streben der Synagoge symbolisieren di

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Klaus Beurle 06.10.2023:
Das in Saadiyat Island, dem Kulturbezirk von Abu Dhabi, unter dem Namen »Abrahamic Family House« vor Kurzem eingeweihte interreligiöse Zentrum finde ich sehr beeindruckend: Drei große würfelförmige Bauwerke stehen für die drei Religionen der abrahamitischen Familie. Die Würfel gleichen sich, sind jedoch unterschiedlich ausgerichtet und der eigenen Bautradition gemäß gestaltet. Einheit in Eigenständigkeit. Ein Beitrag zum interreligiösen Dialog? Anstoß für das Projekt war 2019 die Begegnung von Papst Franziskus mit dem Scheich der Azhar Ahmad al-Tayeb, als sie das »Dokument der Brüderlichkeit« unterzeichneten. Das Zentrum ist in den mehrheitlichen islamischen Emiraten Symbol eines friedlichen Miteinanders. Offener Dialog kommt nicht von oben, sondern entsteht überall dort, wo Menschen verschiedener Religionen sich gegenseitig anerkennen und auf Augenhöhe begegnen.

Bernhard Ferber 22.09.2023, 07:21 Uhr:
Die Idee finde ich gut. Vielleicht gibt es das ja auch mal in einem europäischen Land. Und dann mit einem weiteren Gebäude inmitten, das allen drei Religionen als Begegnungsort dient. Das wär doch mal was...