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Müssen Zivis immer jung sein?

Ein Lebensjahr für die Menschlichkeit: In Essen kann man auch mit Fünfzig ein freiwilliges »Bürgerjahr« machen
von Eva-Maria Lerch vom 20.11.2009
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Klaus von Lüpke war von den Zivis begeistert. Junge Männer, die bis dahin nie mit Behinderten zu tun gehabt hatten, entwickelten eine selbstverständliche Bindung zu ihnen. Manche behielten den Kontakt über den Pflichtdienst hinaus. Andere wählten sogar einen sozialen Beruf. Und mit den jungen Leuten im Freiwilligen Sozialen Jahr war es genauso. Klaus von Lüpke hat bis zum Ruhestand das Behindertenreferat der evangelischen Kirche in Essen geleitet. Es war ihm ein Anliegen, die Behinderten aus den Sonderwelten heraus- und in die Gesellschaft hineinzuholen. Und er fragte sich, warum es diese segensreichen Dienste nur für junge Leute gab. »Ich wollte dieses soziale Lernen für einen größeren Personenkreis ermöglichen.« So entstand die Idee für das »Bürgerjahr«, ein Freiwilliges Soziales Jahr für Menschen ab 28.

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