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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2016
Der Inhalt:

Aufgefallen
Die Trampolinspringerin

von Barbara Tambour vom 21.10.2016
Anna Petri-Satter kämpft gegen Hartz-IV-Kürzungen für Alleinerziehende. Sie weiß selbst genau, wie hart das Leben allein mit Kind ist
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Als Anna Petri-Satter davon erfuhr, wurde sie wütend: Alleinerziehenden, die Hartz IV beziehen, sollte das monatliche Geld gekürzt werden. Nämlich für all die Tage, die das Kind beim anderen Elternteil verbringt. Das war im Frühjahr dieses Jahres.

Die 33-Jährige ist selbst Alleinerziehende, ihr Sohn acht Jahre alt. Zwei Jahre lang hat sie selbst Hartz IV bezogen. Denn nach dem Studium war es für die Musikpädagogin aus Aachen nicht einfach, eine Stelle zu finden. »Es hat mich wahnsinnig wütend gemacht, dass etwas, das man in bester Absicht für sein Kind ermöglicht – der Umgang mit dem Vater –, dazu führt, dass man noch weniger Geld bekommen soll«, sagt Petri-Satter.

Gerade hatte sie Arbeit in ihrem Beruf gefunden – als Musikpädagogin in einer Schule und als Geigenlehreri

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