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Entwicklungshilfe für die Schweiz

vom 26.10.2012
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Die Gewinne multinationaler Unternehmen mit steuerlichem Sonderstatus in der Schweiz belaufen sich laut Angaben der Eidgenössischen Steuerverwaltung auf 62 Milliarden Franken. Die umstrittene Ausnahmeregelung befreit transnationale Konzerne von der Umsatzsteuer, die mindestens achtzig Prozent ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaften und die Schweiz als Sitz wählen. Eine Studie des Schweizer Gewerkschaftsbundes zeigt nun, dass ein Großteil dieser Firmengewinne aus der Rohstoffproduktion in Entwicklungsländern stammt. Steuern, die sonst am Ort der Wertschöpfung entrichtet werden müssten, werden so durch die eidgenössische Privilegierungspolitik bewusst in die Schweiz abgezweigt.

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